Schauspieler
Gilles Jacob
Gilles Jacob (* 22. Juni 1930) ist ein französischer Filmkritiker und Essayist, der von 2001 bis 2014 Präsident der Filmfestspiele von Cannes war.
Der in Paris geborene Sohn eines Unternehmers besuchte das Lycée Louis-le-Grand, wo auch Claude Chabrol zu seinen Schulkameraden zählte. Mit 17 Jahren war er Mitbegründer der kurzlebigen Filmzeitschrift „Raccords“. Anschließend arbeitete er als Filmkritiker und Journalist für verschiedene Publikationen, darunter „Cinéma“, „Les Nouvelles littéraires“ und „L’Express“.
1976 wurde er zum stellvertretenden Generaldelegierten der Filmfestspiele von Cannes ernannt, 1978 zum Generaldelegierten und schließlich von 2001 bis 2014 zum Präsidenten des Festivals. Bis 2018 gehörte er dem Verwaltungsrat des Festivals an und ist seitdem Mitglied der Generalversammlung. Zu seinen Initiativen zählten die Gründung der Reihe „Un Certain Regard“, der Caméra d’Or und der Cinéfondation.
Im Laufe seiner Karriere erhielt Jacob zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, darunter die Ehrenlegion.[4] Er war Juror bei den 47. Internationalen Filmfestspielen von Venedig.
Bekannt aus
★ 10.0
Merci d'être venu
2026
★ 6.0
Citizen B
2025
★ -
Kiarostami Mashghoul-e Kar Ast
2023
★ 2.0
Morceaux de Cannes
2021
★ -
Deauville et le rêve américain
2020
★ 7.0
Die Legende vom hässlichen König
2017
★ 5.2
Acqua e zucchero – Carlo Di Palma: i colori della vita
2017
★ 7.5
Truffaut / Godard, scénario d'une rupture
2016
★ -
Gian Luigi Rondi - Vita, cinema, passione
2014
★ 6.0
Mr. X
2014
★ 7.3
100 Films and a Funeral
2007
★ 7.0
Un jour dans la vie du cinéma français
2002
★ 6.2
Femme Fatale
2002
★ 6.0
Grosse Fatigue
1994