Schauspieler
Léo Joannon
Léo Joannon (21. August 1904 – 28. März 1969) war ein französischer Schriftsteller und Filmregisseur. Geboren in Aix-en-Provence, studierte Joannon zunächst Jura und arbeitete später als Romanautor und Journalist, bevor er in den 1920er-Jahren als Kameramann in die Filmbranche einstieg.
Internationale Aufmerksamkeit erregte Joannon erstmals Anfang 1939 während der Dreharbeiten zu „S.O.S. Mediterranean“, als seine Versuche, Aufnahmen eines im Hafen von Tanger liegenden deutschen Kriegsschiffs einzubauen, einen diplomatischen Zwischenfall zwischen den französischen und deutschen Regierungen der Vorkriegszeit auslösten. Der Film gewann später den Grand Prix du Cinéma Français.
International ist Joannon vor allem als Regisseur der Komödie „Atoll K“ (1951) bekannt, dem letzten Film des legendären Komikerduos Laurel und Hardy. Zu seinen weiteren bekannten Filmen zählen „Le Défroqué“ (1954) und „Fort du Fou“ (1962).
Joannon starb in Neuilly-sur-Seine.
Bekannt aus
★ 6.3
Der Mörder steht im Telefonbuch
1962
★ 4.7
Le Désert de Pigalle
1958
★ 5.0
Alchimie der Liebe
1957
★ 5.8
Der Mann mit dem goldenen Schlüssel
1956
★ 9.0
Le Secret de sœur Angèle
1956
★ 6.7
Les Aristocrates
1955
★ 7.0
Adieu les copains
1931
★ 5.8
Wenn du zum Weibe gehst...
1929
★ 7.0
Die Islandfischer
1924