Schauspieler
Philip Glenister
Philip Haywood Glenister ist ein englischer Schauspieler, bekannt für seine Rolle als DCI Gene Hunt in der britischen Fernsehserie „Life on Mars“ und deren Fortsetzung „Ashes to Ashes“. Er spielte außerdem DCI William Bell in „State of Play“ (2003) und Reverend Anderson in „Outcast“ (2016–2018).
Glenister wurde am 10. Februar 1963 in Harrow, Middlesex, geboren und wuchs in Hatch End auf. Er ist der Sohn des Regisseurs John Glenister und Joan Fry Lewis und der jüngere Bruder des Schauspielers Robert Glenister.
Er besuchte die Hatch End High School.
Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er als Produktionsassistent für die Robert Stigwood Organisation. Anschließend war er bis zu seinem 23. Lebensjahr als Film-PR-Manager tätig. Nachdem er seinen Bruder in einem Studententheaterstück über die Sex Pistols gesehen hatte, entwickelte er ein Interesse an der Schauspielerei. Auf Anraten seiner damaligen Schwägerin Amanda Redman verfolgte er seine Schauspielkarriere und besuchte die Central School of Speech and Drama.
Anfang der 1990er-Jahre wirkte Glenister in verschiedenen Fernsehserien mit, darunter „Minder“, „The Ruth Rendell Mysteries“, „Heartbeat“, „The Chief“, „Dressing for Breakfast“ und „Silent Witness“. 1997 spielte er in „Sharpe's Justice“ Richard Sharpes Halbbruder Matt Truman. In der Miniserie „Vanity Fair“ von 1998 verkörperte er William Dobbin.
Von 1998 bis 1999 spielte Glenister in der Serie „Roger Roger“ einen Taxifahrer, der von einer Karriere als Rockstar träumt. Von 2000 bis 2002 war er in den ersten drei Staffeln von „Clocking Off“ als Fabrikbesitzer Mack Mackintosh zu sehen. 2001 wirkte er in zwei Hornblower-Fernsehfilmen als Horatios Gegenspieler Gunner Hobbs mit.
Im Spielfilm „Calendar Girls“ von 2003 spielte Glenister den Fotografen, der Nacktfotos für einen Spendenkalender des Women's Institute aufnahm. Ebenfalls 2003 wirkte er in der Miniserie „State of Play“ mit. Glenister spielte den deutschen Kommandanten Baron Heinrich von Rheingarten in der 2004 erschienenen Miniserie „Island at War“ über die Besetzung der Kanalinseln im Zweiten Weltkrieg.
Im April 2006 las Glenister die Gutenachtgeschichte für den BBC-Kinderkanal CBeebies vor. Im Februar/März 2007 kehrte er zu dieser Sendung zurück.
2007 verkörperte Glenister den Sozialreformer und Gutsverwalter Mr. Carter in dem BBC-Kostümdrama „Cranford“ an der Seite von Judi Dench und Francesca Annis.
Glenister ist wohl am bekanntesten für seine Rolle als DCI Gene Hunt in „Life on Mars“ (2006–2007), in der er neben John Simm als Sam Tyler spielte, sowie in der Fortsetzung „Ashes to Ashes“ (2008–2010) mit Keeley Hawes als Alex Drake. Glenister arbeitete außerdem mit Simm an „State of Play“, „Clocking Off“ und dem Krimi „Tuesday“ (2008). Bei der Ankündigung des Films scherzte Glenister, er und Simm seien vertraglich verpflichtet, einmal jährlich zusammenzuarbeiten.
2009 spielte Glenister den Dämonenjäger Rupert Galvin in dem ITV-Drama „Demons“. Er sprach die Rolle mit amerikanischem Akzent, was ihm Kritik einbrachte. Nach der Absetzung der Serie äußerte er Probleme mit der Rolle und glaubte, fehlbesetzt gewesen zu sein.
Bekannt aus
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Sheene
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