Schauspieler
Volker von Collande
Volker von Collande entstammte einer schlesischen Adelsfamilie und war der Sohn des Kunstmalers Constantin von Mitschke-Collande (1884–1956) und dessen erster Ehefrau Hilde Wiecke (1892–1984), deren Vater Paul Wiecke Schauspieler und Theaterdirektor in Dresden war.
Collande heiratete in erster Ehe am 29. Oktober 1936 in Berlin-Wilmersdorf Ingeborg Hertel (* 25. Juni 1917 in Berlin), die Tochter des Ingenieurs Paul Hertel und seiner Frau Hedwig. Die Ehe wurde am 30. Juli 1938 in Berlin geschieden.
In zweiter Ehe heiratete er am 13. April 1939 in Berlin-Dahlem die Tanzpädagogin Gisela Hartwig genannt von Naso (* 20. Dezember 1917 in Berlin; † 6. Februar 2008 in Frankfurt am Main), die Tochter des Schriftstellers Eckart Hartwig genannt von Naso (1888–1976), Chefdramaturg der Württembergischen Staatstheater in Stuttgart, und seiner Frau Ursula geb. von Witzendorff (1895–1945). Diese Ehe wurde am 29. November 1942 ebenfalls in Berlin geschieden.
In dritter Ehe heiratete von Collande am 28. Juni 1944 in Berlin-Charlottenburg die Ballettmeisterin Isabella Vernici (* 28. Juni 1915 in Poltawa, Ukraine; † 26. Juli 1986 in München), die Witwe des Ballett-Solotänzers Max Modler und uneheliche Tochter des Künstlers Iwan Grigorjewitsch Miassojadow mit Malwine Vernici. Die Ehe wurde am 4. April 1950 in Hamburg geschieden.
Schließlich heiratete er in vierter Ehe am 16. Dezember 1950 die Sprecherzieherin und Stimmtherapeutin Irene Nathusius (* 29. März 1928 in Hamburg), Tochter des Kaufmanns Walter Berthold Nathusius und der Gerda Maria Schurig. Die gemeinsame Tochter Nora von Collande ist ebenfalls Schauspielerin und Autorin.
Auch seine Schwester Gisela von Collande (1915–1960) war eine bekannte Schauspielerin.
Volker von Collande wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt bei Planquadrat AC 11 (nahe Stiller Weg und Riedemann-Mausoleum).
Collande machte zunächst eine Maurerlehre und absolvierte danach ein Architektur-Studium an der Staatsbauschule Dresden. Erst danach nahm er Schauspielunterricht und debütierte 1933 im Deutschen Theater Berlin als Valentin in Faust. Im selben Jahr begann er als Regieassistent und Radiosprecher in Stuttgart. In der Zeit des Nationalsozialismus war Collande Mitglied der NSDAP.
In den Folgejahren arbeitete er als Theaterschauspieler in Berlin und ab 1947 in Saarbrücken sowie in den 1950er Jahren am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Daneben wirkte er seit 1933 als Darsteller in über 30 Spielfilmen, als Drehbuchautor sowie als Regisseur von Filmen und Hörspielen. Besonders populär wurde der von ihm gedrehte Spielfilm Hochzeit auf Immenhof (1956). Später arbeitete er als Theaterintendant am Theater Freiburg, am Theater Regensburg und am Theater Wolfsburg und war als Kulturberater der Volkswagen AG tätig.
Quelle: Wikipedia
Bekannt aus
★ 8.0
Der Panamaskandal
1967
★ 6.7
Rittmeister Wronski
1954
★ 10.0
Rebeldía
1954
★ 7.0
Wildwest in Oberbayern
1953
★ 10.0
Ich warte auf dich
1952
★ 7.0
Unvergängliches Licht
1951
★ 10.0
Des Lebens Überfluß
1950
★ 9.0
Dreizehn unter einem Hut
1950
★ 5.5
Ein schöner Tag
1944
★ 5.4
Eine kleine Sommermelodie
1944
★ 5.4
Wildvogel
1943
★ 9.0
Fritze Bollmann wollte angeln
1943
★ 6.3
Zwei in einer großen Stadt
1942
★ 7.5
Die schwedische Nachtigall
1941
★ 10.0
Männerwirtschaft
1941
★ 7.3
Kopf hoch, Johannes!
1941
★ 8.0
Polterabend
1940
★ 10.0
Ihr erstes Erlebnis
1939
★ 5.6
Eine Frau wie Du
1939
★ 10.0
Der Vorhang fällt
1939
★ 5.8
Ziel in den Wolken
1938
★ 9.0
Schwarzfahrt ins Glück
1938
★ 8.0
Eine Frau kommt in die Tropen
1938
★ 7.0
Das Ehesanatorium
1938
★ 5.5
Kapriolen
1937
★ 10.0
Togger
1937
★ 8.0
Donner, Blitz und Sonnenschein
1936
★ 7.0
Verräter
1936
★ 8.0
Waldwinter
1936
★ 7.5
Der höhere Befehl
1935
★ 6.4
Der Student von Prag
1935
★ 6.5
Hermine und die sieben Aufrechten
1935