Schauspieler
Hannelore Schroth
Die Tochter des Schauspielerehepaares Heinrich Schroth und Käthe Haack absolvierte bis 1938 eine Schauspielausbildung in Lausanne. Hannelore Schroths Halbbruder war der Schauspieler Carl-Heinz Schroth. Als Kind trat sie erstmals mit ihrer Mutter auf. 1938 kam der erste große Erfolg mit Spiel im Sommerwind. Trotz zahlreicher Auftritte in Film und Fernsehen fand sie in der Folgezeit immer wieder den Weg zur Bühne und erhielt Theaterengagements in Wien, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Für ihre Bühnentätigkeit erhielt sie 1969 den Großen Bad-Hersfeld-Preis und für ihre Filmarbeit 1980 das Filmband in Gold.
Daneben war Hannelore Schroth umfangreich in der Synchronisation tätig. So lieh sie ihre Stimme Paulette Goddard , Gina Lollobrigida , Shirley MacLaine oder Elizabeth Taylor . Ebenso versuchte sie sich als Sängerin französischer Chansons und veröffentlichte einige LPs mit Lesungen von Werken Ephraim Kishons gemeinsam mit Friedrich Torberg. In erster Ehe war Hannelore Schroth mit Carl Raddatz verheiratet, in zweiter Ehe mit dem österreichischen Tauchpionier Hans Hass. Ihr Sohn aus dieser Ehe, Hans Hass jr. , war zeitweilig als Schauspieler und Schlagersänger erfolgreich. Aus der dritten Ehe mit dem Rechtsanwalt und Filmproduzenten Peter Köster entstammte ein weiterer Sohn, Christoph Kantapper Köster .
Hannelore Schroth wurde neben ihrer im Vorjahr verstorbenen Mutter Käthe Haack auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße im heutigen Berliner Ortsteil Westend beigesetzt. Auch der Sohn Christoph fand dort im Jahr 2012 seine letzte Ruhe.
Bekannt aus
★ 9.0
Herz mit Löffel
1990
★ 7.0
Wann, wenn nicht jetzt
1987
★ 7.0
Friedliche Tage
1984
★ 9.0
Das Hausschaf
1982
★ -
Kein Geld für einen Toten
1980
★ 10.0
Lucky Star
1979
★ 9.0
Zwischengleis
1978
★ 8.0
Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste
1978
★ 5.4
Bomber & Paganini
1976
★ 6.8
Michel bringt die Welt in Ordnung
1973
★ 6.7
Michel muß mehr Männchen machen
1972
★ 6.6
Michel in der Suppenschüssel
1971
★ 9.0
Wir hau’n den Hauswirt in die Pfanne
1971
★ -
Drei mal Hoffnung
1971
★ 9.0
Das Loch zur Welt
1970
★ 7.0
Auftrag: Mord!
1970
★ -
Das Foto
1969
★ 7.0
Der Sommer der 17. Puppe
1968
★ -
Neapolitanische Hochzeit
1967
★ 8.0
Mutter Courage und ihre Kinder - Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
1965
★ 7.0
Meine Nichte Susanne
1964
★ 4.7
Polizeirevier Davidswache
1964
★ 7.0
Das Pferd
1964
★ -
Der Liebhaber
1964
★ 7.0
Dantons Tod
1963
★ -
Die erste Lehre
1963
★ -
Schule der Gattinnen
1962
★ -
Aimée
1961
★ 7.0
Küß mich Kätchen
1961
★ 10.0
Himmel, Amor und Zwirn
1960
★ 7.5
Liebling der Götter
1960
★ -
Zum Geburtstag
1960
★ 5.7
Alle lieben Peter
1959
★ -
Die sechste Frau
1959
★ -
Heinrich VIII. und seine Frauen
1958
★ 9.0
Der Mann, der nicht nein sagen konnte
1958
★ 7.0
Der Mann, der seinen Namen änderte
1958
★ 5.7
Italienreise – Liebe inbegriffen
1958
★ 8.0
Die Freundin meines Mannes
1957
★ -
Die Dreigroschenoper
1957
★ 6.7
Geliebte Corinna
1956
★ 6.7
..wie einst Lili Marleen
1956
★ 7.3
Der Hauptmann von Köpenick
1956
★ 7.8
Vor Sonnenuntergang
1956
★ 9.0
Die Tochter der Kompanie
1953
★ 10.0
Dame Kobold
1953
★ 4.0
Tobias Knopp, Abenteuer eines Junggesellen
1953
★ 10.0
Der Fürst von Pappenheim
1952
★ 8.0
Das unmögliche Mädchen
1951
★ 8.0
Kommen Sie am Ersten
1951
★ 7.0
Unschuld in tausend Nöten
1951
★ 7.0
Taxi-Kitty
1950
★ 10.0
Die wunderschöne Galathee
1950
★ 10.0
Kätchen für alles
1949
★ 7.0
Derby
1949
★ 8.0
Lambert fühlt sich bedroht
1949
★ 7.0
Hallo - Sie haben Ihre Frau vergessen
1949
★ 8.0
Das singende Haus
1948
★ 7.3
Unter den Brücken
1946
★ 7.0
Seinerzeit zu meiner Zeit
1944
★ 10.0
Eine Frau für drei Tage
1944
★ 7.5
Die schwache Stunde
1943
★ 7.0
Liebesgeschichten
1943
★ 9.5
Sophienlund
1943
★ 7.0
Sieben Jahre Glück
1942
★ 5.5
Menschen im Sturm
1941
★ 6.0
Kleine Mädchen – große Sorgen
1941
★ 7.8
Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies
1940
★ 8.0
Weißer Flieder
1940
★ -
Die Räuber
1940
★ 8.0
Kitty und die Weltkonferenz
1939
★ 6.7
Der Gouverneur
1939
★ 7.0
Spiel im Sommerwind
1939
★ 8.0
Dann schon lieber Lebertran
1931