Schauspieler
Ingrid Steeger
Ingrid Steeger war eine deutsche Schauspielerin.
Ingrid Steeger wurde als drittes Kind einer Kaufmannsfamilie geboren. Sie besuchte zunächst die Handelsschule in Berlin und arbeitete dann als Sekretärin in einem Architekturbüro. Der Fotograf Frank Quade machte sie zum Fotomodell. 1968 legte sie sich den Künstlernamen Steeger zu. In Berlin wurde sie zur Miss Filmfestival gekürt.
Zu Beginn ihrer schauspielerischen Laufbahn wurde sie meist als freizügige Softsex-Darstellerin und Ulknudel besetzt. Bundesweite Popularität erlangte sie durch die Fernsehserie Klimbim von Michael Pfleghar an der Seite von Elisabeth Volkmann, Horst Jüssen, Wichart von Roëll und Peer Augustinski.
In den 1970er Jahren gehörte Steeger zu den beliebtesten deutschen Fernsehstars. Von der Jugendzeitschrift Bravo wurde sie mehrfach mit dem Leserpreis Bravo Otto ausgezeichnet. 1975 erschienen erotische Fotos von Steeger im Playboy sowie mit Ingrid Steeger singt Klimbim ein Musikalbum.
Mit Iris Berben spielte sie in der Serie Zwei himmlische Töchter, einem Ableger von Klimbim. Bei der Erstausstrahlung wurde Zwei himmlische Töchter mit der Comedyshow Die Gimmicks gekoppelt (ein Klimbim-ähnliches Ensemble, in deren Nachtclub die Erlebnisse der himmlischen Töchter eingeleitet und resümiert wurden). Steeger war in zahlreichen Fernsehfilmen und -serien sowie gelegentlich im Kino zu sehen. Der Wechsel ins seriöse Fach gelang ihr unter anderem 1992 mit der Rolle als Mona in dem Fernseh-Vierteiler Der große Bellheim von Dieter Wedel.
2004 erlebte die Chaosfamilie mit denselben Darstellern wie in den 1970er Jahren unter dem Titel Die Klimbim-Familie lebt! eine Wiedergeburt auf der Bühne. Nach Jahren ohne nennenswerte Engagements und nach dem Ende der Theateraufführungen der Klimbim-Familie, bedingt durch den Tod von Elisabeth Volkmann (2006) und Horst Jüssen (2008) sowie einem Schlaganfall von Peer Augustinski, war Ingrid Steeger auf Arbeitslosengeld II angewiesen.
1973 heiratete Steeger den Kameramann Lothar Elias Stickelbrucks, zwei Jahre später folgte die Scheidung. Ab 1974 war Regisseur Michael Pfleghar ihr Lebensgefährte. 1977 ging sie mit dem Großwildjäger Peter Koenecke nach Kenia. Von 1983 bis 1987 lebte sie mit dem Schauspieler Jean-Paul Zehnacker zusammen und von 1988 bis 1992 war Regisseur Dieter Wedel ihr Lebensgefährte. Nach der Trennung von ihm heiratete sie den US-amerikanischen Umweltschützer Tom LaBlanc, 1995 folgte die Scheidung. Danach lebte sie ein Jahr lang mit dem Schauspieler Bernd Seebacher in Zürich zusammen. 1997 zog sie nach Hamburg, ab 2010 lebte sie zurückgezogen in München-Schwabing.
Über ihre schwierigen Beziehungen zu Männern schrieb sie das Buch Meine MANNschaft, das 2004 erschienen ist. Ingrid Steeger engagierte sich für geistig Behinderte und AIDS-kranke Kinder. Sie wohnte seit 2020 mit ihrer Schwester Jutta in Bad Hersfeld. Nach gesundheitlichen Problemen und einem Sturz im September 2022 lebte sie in einem Pflegeheim.
Ingrid Steeger starb am 22. Dezember 2023 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus im hessischen Bad Hersfeld. (Quelle: Wikipedia)
Bekannt aus
★ -
Große Klappe, großes Herz
2018
★ -
Happy Porno? Das Ende der Scham
2015
★ -
Ingrid Steeger - Die Schweizer Jahre
2015
★ -
Broiler oder Burger - Deutscher Alltag vor der Wende
2014
★ -
Rolf Eden: Ich - Ein Playboy
2014
★ -
Peter Baumgartner, Filmkameramann
2014
★ 4.3
The Big Eden
2011
★ -
Fernsehgeschichte(n). Deutsch
2007
★ 5.5
Goldene Zeiten
2006
★ 4.1
Crazy Race 2 - Warum die Mauer wirklich fiel
2004
★ 7.4
Paul Is Dead
2000
★ 6.1
removed
1999
★ 5.5
Die blaue Kanone
1999
★ 8.5
Rosamunde Pilcher: Eine besondere Liebe
1996
★ 10.0
Der neue Mann
1990
★ 9.0
André schafft sie alle
1985
★ -
Hallo Berlin
1979
★ 4.2
Zwei Kumpel in Tirol
1978
★ 3.0
Adolescenza morbosa
1978
★ -
Morgen ist heute schon gestern
1977
★ 7.0
Treffpunkt Herz
1975
★ 7.0
Strychnin und saure Drops
1974
★ 8.0
Drei Männer im Schnee
1974
★ 4.0
Liebesmarkt
1973
★ 5.8
Junge Mädchen mögen's heiß, Hausfrauen noch heißer
1973
★ 5.2
Schulmädchen-Report 5. Teil: Was Eltern wirklich wissen sollten
1973
★ 4.2
Die Bett-Hostessen
1973
★ 3.7
Liebe in drei Dimensionen
1973
★ 4.6
Hausfrauen Report international
1973
★ 4.3
Blutjunge Verführerinnen 3. Teil
1972
★ 3.3
Krankenschwestern-Report
1972
★ 5.0
Schulmädchen-Report 4. Teil: Was Eltern oft verzweifeln läßt
1972
★ 3.3
Massagesalon der jungen Mädchen
1972
★ 3.5
Mädchen, die nach München kommen
1972
★ 3.8
Hochzeitsnacht-Report
1972
★ 4.4
Blutjunge Verführerinnen 2. Teil
1972
★ 4.2
Bettkarriere
1972
★ 3.8
Zum zweiten Frühstück: Heiße Liebe
1972
★ 3.6
Sonne, Sylt und kesse Krabben
1971
★ 5.0
Die goldene Banane von Bad Porno
1971
★ 3.6
Ehemänner-Report
1971
★ 4.0
Blutjunge Verführerinnen 1. Teil
1971
★ 5.9
Die Tote aus der Themse
1971
★ 4.1
Der lüsterne Türke
1971
★ 4.4
Die Sex-Abenteuer der drei Musketiere
1971
★ 3.8
Die Stewardessen
1971
★ 4.7
Ein langer Ritt nach Eden
1971
★ 4.8
Ich, ein Groupie
1970
★ 3.7
Die liebestollen Baronessen
1970
★ 3.4
Rat' mal, wer heut bei uns schläft...?
1969
★ 3.6
Josefine - das liebestolle Kätzchen
1969
★ 4.8
Der Partyphotograph
1968
★ 5.2
Der Gorilla von Soho
1968
★ 6.0
Die perverse Herrin und ihre Opfer
1968
★ 5.3
Karriere
1966