Schauspieler
Hans Meyer
Hans Meyer (21. Juli 1925 – 3. April 2020) war ein südafrikanischer Schauspieler deutscher Abstammung. In Großbritannien erlangte er Bekanntheit durch seine Rolle als Hauptmann Franz Ulmann in der Fernsehserie „Colditz“ (1972–1974).
Meyer wurde im Juli 1925 in Paulpietersburg, Provinz Natal, Südafrikanische Union, geboren. Zunächst arbeitete er als Model und posierte für Buchcover. Ein Freund in Deutschland, der in einer Werbeagentur arbeitete, vermittelte ihm seinen ersten Job als Schauspieler: einen Fernsehwerbespot für Puschkin Vodka. Die Marke wurde Deutschlands meistverkaufter Wodka, und Meyer wurde als „Frank S. Thorn“, der Puschkin-Mann, bekannt. Anatole Litvak engagierte ihn als Statisten für seinen Film „Die Nacht der Generale“.
In den 1960er-Jahren spielte er Nebenrollen in zahlreichen französischen Filmen an der Seite von französischen Filmstars wie Lino Ventura, Alain Delon und Jean-Paul Belmondo. 1966 spielte er in „La grande vadrouille“ einen wütenden SS-Offizier. 1968 war er in Yves Boissets Actionthriller „Der Teufelsgarten“ zu sehen. 1969 übernahm er die Rolle des Sheriffs Blade in dem in Spanien gedrehten Thriller „Les Étrangers“. 1970 spielte er in Cordobas Western „Cannon“ den schwedischen Major Svedborg, den Anführer einer Söldnertruppe. 1975 hatte er eine kleine Rolle in Stanley Kubricks Verfilmung von „Barry Lyndon“.
In den 1970er-Jahren arbeitete Meyer auch für das Fernsehen. Er spielte eine wiederkehrende Rolle in der britischen Fernsehserie „Colditz“. 1978 war er in der Miniserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ zu sehen, in der er den SS-Offizier Ernst Kaltenbrunner verkörperte. Im Fernsehfilm „Die Freundin aus Kindertagen“ (L'amie d'enfance, 1981) aus der Reihe „Commissaire Moulin“ spielte er den Attentäter, den Yves Rénier und die Titelheldin Claude Jade schließlich auf die Probe stellten. Anschließend wirkte er in weiteren Fernsehserien mit. Später war er in Steven Spielbergs und George Lucas’ „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ sowie in dem französischen Kultfilm „Die Bruderschaft der Wölfe“ zu sehen.
Meyer starb am 3. April 2020 im Alter von 94 Jahren in Neuilly-sur-Seine, Frankreich.
Bekannt aus
★ 6.0
Sauf le respect que je vous dois
2006
★ 4.6
Albert est méchant
2004
★ 5.3
Die Bestechlichen 3: Rückkehr eines Gauners
2003
★ 4.6
La Beuze
2003
★ 6.7
Pakt der Wölfe
2001
★ 5.5
Die Abenteuer des jungen Indiana Jones: Die Dämonen der Täuschung
1999
★ 5.3
Double Team
1997
★ -
Concierto Evolución
1992
★ 7.0
Sherlock Holmes - Der König der Erpresser
1992
★ 6.0
John
1992
★ 6.3
Bunker Palace Hotel
1989
★ 6.3
Crossbow: The Movie
1989
★ 5.5
Rosalyn und die Löwen
1988
★ 7.1
Die Nacht ist jung
1986
★ 5.4
Red Sonja
1985
★ 6.7
Boy Meets Girl
1984
★ 10.0
Tueur maison
1984
★ 5.7
Strangulation Blues
1980
★ 6.1
Bei Nacht und Nebel
1979
★ 6.8
La Nuit claire
1978
★ 8.0
Barry Lyndon
1975
★ 5.5
The Next Scream You Hear
1974
★ 7.0
Le Magnifique - ich bin der Größte
1973
★ 4.6
Valparaiso, Valparaiso
1973
★ 10.0
La folie Almayer
1972
★ 4.8
Pic et pic et colegram
1972
★ 5.3
Balduin, der Sonntagsfahrer
1971
★ 5.6
Kanonen für Cordoba
1970
★ 6.9
Frühstück mit dem Killer
1969
★ 5.3
Traquenards
1969
★ 5.2
Der Teufelsgarten
1968
★ 7.3
Le crime de David Levinstein
1968
★ -
Réseau secret
1967
★ 6.9
Die Abenteurer
1967
★ 6.8
Die Nacht der Generale
1967
★ 6.3
Heisse Haut
1967
★ 7.9
Drei Bruchpiloten in Paris
1966
★ 7.0
Culpable para un delito
1966
★ 4.1
Little Girls
1966
★ 7.3
Elf Uhr nachts
1965