Schauspieler
Rebecca Marder
Rebecca Marder (* 10. April 1995) ist eine französische Film- und Theaterschauspielerin.
Rebecca Marder wurde am 10. April 1995 in Paris geboren. Sie ist die Tochter des amerikanischen Musikers Marc Marder und der französischen Journalistin und Theaterkritikerin Mathilde de La Bardonnie, die für Le Monde und später für Libération arbeitete. Ihr Vater ist jüdisch, ihre Mutter katholisch. Marder wuchs in Frankreich auf und besitzt die französische und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
Von 2008 bis 2011 absolvierte Marder eine Ausbildung am Conservatoire à rayonnement communal du 13e arrondissement de Paris. Anschließend studierte sie Literatur und Film, unterbrach ihr Studium jedoch im September 2014, um an der Schauspielschule des Nationaltheaters Straßburg zu studieren, wo sie zehn Monate lang tätig war.
Marder begann ihre Schauspielkarriere im Alter von fünf Jahren. Sie spielte die Rolle der Charlotte in Rodolphe Marconis Film „Ceci est mon corps“ (2001). 2007 spielte sie in „Demandez la permission aux enfants“ an der Seite von Pascal Légitimus und Sandrine Bonnaire. 2010 war sie in „The Round Up“ mit Jean Reno und Mélanie Laurent zu sehen. 2012 erhielt sie beim Festival de la fiction TV de LaRochelle den Prix du jeune espoir féminin für ihre Leistung in Alain Tasmas Fernsehfilm „Emma“.
Marder wurde von Éric Ruf, dem Intendanten der Comédie-Française, entdeckt und nach einem gemeinsamen Vorsprechen ausgewählt. Am 19. Juni 2015 unterzeichnete sie ihren Vertrag und wurde damit festes Ensemblemitglied (Pensionärin) der Comédie-Française. Mit 20 Jahren war sie eine der jüngsten Pensionärinnen in der Geschichte des Ensembles und die jüngste der damals 59 Schauspielerinnen und Schauspieler. Ihr Debüt gab sie als Lucietta in Carlo Goldonis „Les Rustres“. Dort trat sie regelmäßig in klassischen Rollen auf, unter anderem als Claudine in Molières „George Dandin ou le Mari confondu“ und „La Jalousie du Barbouillé“, als Atalide in Jean Racines „Bajazet“ und als Hermione in Euripides’ „Elektra“ und „Orestes“. 2022 gab Marder ihren Austritt aus der Comédie-Française bekannt.
2020 war Marder Sprecherin des kambodschanischen Dokumentarfilms „Irradiated“, der im Hauptwettbewerb der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin um den Goldenen Bären konkurrierte. Die Filmmusik komponierte Marders Vater. 2021 spielte Marder die Hauptrolle in Sandrine Kiberlains Spielfilmdebüt „A Radiant Girl“. Darin verkörpert sie ein jüdisches Mädchen, das 1942 während der deutschen Besatzung in Paris Schauspielerin werden möchte. Der Film feierte seine Premiere in der Semaine de la Critique der Filmfestspiele von Cannes 2021 und konkurrierte dort um die Caméra d’Or. Für ihre Leistung wurde Marder für den César als Beste Nachwuchsschauspielerin und den Lumières Award als Beste Nachwuchsschauspielerin nominiert.
Bekannt aus
★ 6.8
Der Fremde
2025
★ -
Rire (enfin) au féminin
2024
★ 6.1
De grandes espérances
2023
★ 6.5
Mein fabelhaftes Verbrechen
2023
★ 4.9
Der große Zauber
2023
★ 7.9
Simone, le voyage du siècle
2022
★ 5.4
Les Goûts et les Couleurs
2022
★ 8.0
Irradiés
2022
★ 6.2
Une jeune fille qui va bien
2022
★ 5.4
Täuschung
2021
★ 4.3
Frühling in Paris
2021
★ -
La Comédie-Française chante Gainsbourg
2021
★ 5.9
Eine Frau mit berauschenden Talenten
2020
★ 6.4
Einsam zweisam
2019
★ -
Le Consentement
2019
★ -
L'Hôtel du libre-échange
2019
★ -
Électre / Oreste
2019
★ 6.0
Exfiltrés
2019
★ 6.5
Das zweite Leben des Monsieur Alain
2018
★ -
Les rustres
2018
★ -
Le Juif de Lascaux
2015
★ 5.5
Zu Zweit
2015
★ 1.0
Garçonne
2014
★ 2.7
Emma
2011
★ 5.0
E-love
2011
★ 7.5
Die Kinder von Paris
2010
★ 5.0
Clara, une passion française
2009
★ 6.0
Kid Power - Die Nervensägen
2007
★ 4.5
Ceci est mon corps
2001
★ -
Immortelle
Unbekannt
★ -
Chercher la fille
Unbekannt
★ -
Les quatre rendez-vous de Françoise
Unbekannt