Schauspieler
Jackie Raynal
Jacky Raynal ist eine französische Regisseurin, Schauspielerin und Filmeditorin. Sie wurde 1940 in der Nähe von Montpellier geboren. Die Filmemacherin hat ein Diplom in Linguistik. Anfang der 1960er-Jahre, bereits als Fotografin tätig, begann die junge Jacky Raynal im Filmbereich zu arbeiten. Sie assistierte beim Filmschnitt der Dokumentarfilme von G. Patriss und F. Vienne. Anschließend schnitt sie die ersten Filme von E. Rohmer. 1965 erwarb J. Raynal die Lizenz als leitende Filmeditorin für Spielfilme am CNC (Nationales Filmzentrum). Nun arbeitete sie mit den Regisseuren der Nouvelle Vague zusammen. Sie schnitt alle Skizzen von „Six in Paris“, bei denen Jean Douchet, Jean Rouch, Jean-Daniel Pollet, Eric Rohmer, Jean-Luc Godard und Claude Chabrol Regie führten. Jacky Raynal arbeitete bis Ende der 1970er-Jahre als Filmeditorin.
1968 gründete sie zusammen mit S. Boissonas und O. Mosset die Zanzibar-Gruppe. Sie arbeitete mit Philippe Garrel, Serge Bard, Daniel Pommereulle, Alain Jouffroy und Patrick Deval zusammen. J. Raynal drehte ihren ersten Spielfilm „Two Times“ in Barcelona. 1972 gewann der Film den Grand Prix beim Festival von Hyères/Toulon. Zu dieser Zeit lebte sie bereits in New York. Dort war sie von 1975 bis 1992 für die Programme des Carnegie Hall Cinema und des Bleeker Street Cinema verantwortlich und zeigte zahlreiche internationale Independent-Filme. Ihre Arbeit in New York wurde von F. Truffaut gewürdigt (er verglich sie mit der Cinémathèque Française) und 1981 und 1991 zweimal von der Village Voice ausgezeichnet.
J. Raynal führte Regie bei „New York Story“ (Grand Prix in Melbourne) und „Hotel New York“. Gleichzeitig wirkte sie in mehreren Filmen mit und organisierte zahlreiche internationale Filmfestivals, darunter das Kolumbianische Filmfestival, das Israelische Filmfestival und das Filmfestival von Avignon. Von 1973 bis 1986 gab sie zusammen mit Sid Geffen die unabhängige internationale Filmzeitschrift „1000 Eyes Magazine“ heraus.
Ab 2000 führte Jacky Raynal bei zahlreichen Dokumentarfilmen Regie, darunter „Notes on Jonas Mekas“ (2000) und „Eric Rohmer, the Film Maker“ (2010).
2010 wurde Jacky Raynal für ihr künstlerisches Schaffen mit der Ehrenlegion (Ritter des Ordens der Künste und der Literatur) ausgezeichnet.
Bekannt aus
★ -
Le bain noir
2021
★ 6.0
La Fille oblique
2020
★ -
L'homme qui part
2020
★ -
La vie parisienne
2020
★ 6.0
Felix in Wonderland
2019
★ -
Reminiscences of Jonas Mekas
2016
★ 5.2
Deux Rémi, Deux
2015
★ -
En marge
2015
★ 5.1
Welcome to New York
2014
★ -
Pierre Clémenti, l'absolue liberté
2013
★ 6.8
Free Radicals: A History of Experimental Film
2011
★ 2.0
Eyes Find Eyes
2011
★ -
La cigarette
2011
★ -
Zanzibar à Saint-Sulpice
2007
★ 5.8
The Man Who Envied Women
1985
★ 3.3
Naughty Boys
1984
★ 7.5
Hotel New York
1984
★ -
Cinématon XII
1981
★ 5.5
Freak Orlando
1981
★ -
Coupla White Faggots Sitting Around Talking
1981
★ 8.0
New York Story
1980
★ 4.9
Cinématon
1978
★ 6.0
Le Grand Départ
1972
★ 10.0
Jupiter
1971
★ 4.7
Piège
1970
★ -
How to Fold a Green Screen
Unbekannt
★ -
Cinématon n°110 : Jackie Raynal
Unbekannt
★ -
Camembert Martial Extra-doux
1969
★ 4.6
Deux fois
1968
★ 7.4
Acéphale
1968
★ 4.2
La femme bourreau
1968
★ 6.9
Die Sammlerin
1967
★ 6.7
Bonjour Tristesse
1958