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Friedrich Kayssler
Schauspieler

Friedrich Kayssler

Geboren: 1874-04-07 Neurode, Lower Silesia, Germany [now Nowa Ruda, Dolnoslaskie, Poland]
Friedrich Kayssler besuchte in Breslau das Maria-Magdalenen-Gymnasium, studierte Philosophie in Breslau und München und begann seine Bühnenlaufbahn in Berlin bei Otto Brahm. Von dort ging er als Erster Liebhaber nach Görlitz, wo er seine erste Frau Luise, Mitglied des dortigen Theaters, kennenlernte und heiratete, war kurze Zeit in Halle und kam dann dauernd nach Berlin zurück. Auf dem Breslauer „Magdalenäum“ lernte Kayssler im Sommer 1889 Christian Morgenstern kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, ebenso wie mit Fritz Beblo, mit dem zusammen er 1893 das Abitur machte. Morgenstern wurde der Patenonkel seines Sohnes Christian. Er befreundete sich noch unter Otto Brahm mit Max Reinhardt, mit dem er gemeinsam die Schall und Rauch-Abende veranstaltete. Als Reinhardt 1905 das Deutsche Theater als Nachfolger Otto Brahms übernahm, wurde Kayssler Mitglied dieser Bühne, der von 1905 an auch Helene Fehdmer, seine zweite Gattin, angehörte; er hatte sie 1904 als Lola Montez in Josef Ruederers Morgenröte im Neuen Theater kennengelernt. 1913 verdiente er als Schauspieler bei der Literaria Film 3.000 Mark pro Monat Von 1918 bis 1923 war Kayssler Direktor der Volksbühne Berlin. Als Kayssler 1923 vorzeitig von der Direktion zurücktrat, hieß es im Nachrichtenblatt der Volksbühne Berlin, es habe „gewisse Auseinandersetzungen“ über einen „Vertrag, den Direktor Kayßler wegen eines einmonatigen Gastspieles am Theater in der Königgrätzer Straße ohne Zustimmung des Vereinsvorstandes abgeschlossen hatte“, gegeben. Kayssler habe sich „aus materiellen Gründen“ nicht zum Rücktritt von diesem Gastspiel bereitfinden wollen. Kayssler gastierte zusammen mit Helene Fehdmer viel im In- und Ausland und übernahm zahlreiche Filmrollen. Nebenbei betätigte er sich auch als Schriftsteller. Er verfasste vorwiegend impressionistische Märchendramen und Lustspiele, trat aber auch mit Gedichten, Essays und Aphorismen an die Öffentlichkeit. 1938 spielte er eine Rolle in dem von Lothar Müthel inszenierten Struensee-Drama Der Sturz des Ministers des NS-Dramatikers Eberhard Wolfgang Möller[2]. Nach dem Tode von Helene Fehdmer-Kayssler (1939) widmete er ihr das Buch Helene Fehdmer zum Gedächtnis (1942 im Verlag Rütten & Loening), in welchem er versuchte, unter Wiedergabe von Dialogen der meist von ihnen gemeinsam gespielten Rollen einen Umriss zu geben „des inneren Bildes ihrer Darstellungen und Gestalten“. 57 Bildtafeln sind dem Buch beigegeben, darunter Aufnahmen ihrer bildhauerischen Werke. Friedrich Kayssler war einer von nur vier Theaterschauspielern, die auf der Gottbegnadeten-Liste als „unersetzliche Künstler“ aufgeführt wurden. Am 10. März 1944 starb sein Sohn Christian Kayssler, der ebenso ein erfolgreicher Schauspieler war, im Alter von 46 Jahren bei einem alliierten Bombenangriff. Friedrich Kayssler wurde bei Kriegsende vor seinem Haus in Kleinmachnow von sowjetischen Soldaten getötet. Quelle: Wikipedia

Bekannt aus

Das Leben geht weiter
★ 9.0
Das Leben geht weiter
1945
Träumerei
★ 10.0
Träumerei
1944
Wenn du noch eine Heimat hast
★ 5.7
Wenn du noch eine Heimat hast
1942
Bismarck
★ 5.9
Bismarck
1940
Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies
★ 7.8
Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies
1940
Angelika
★ 9.0
Angelika
1940
Der Fuchs von Glenarvon
★ 6.0
Der Fuchs von Glenarvon
1940
Der singende Tor
★ 9.0
Der singende Tor
1939
Dreizehn Mann und eine Kanone
★ 5.8
Dreizehn Mann und eine Kanone
1938
Verwehte Spuren
★ 6.4
Verwehte Spuren
1938
Anna Favetti
★ 10.0
Anna Favetti
1938
Zwischen den Eltern
★ 9.0
Zwischen den Eltern
1938
Der zerbrochene Krug
★ 7.2
Der zerbrochene Krug
1937
Der Hund von Baskerville
★ 5.8
Der Hund von Baskerville
1937
Eine Frau ohne Bedeutung
★ 7.0
Eine Frau ohne Bedeutung
1936
Der höhere Befehl
★ 7.5
Der höhere Befehl
1935
Friesennot
★ 5.5
Friesennot
1935
Mazurka
★ 7.3
Mazurka
1935
Das Mädchen vom Moorhof
★ 7.0
Das Mädchen vom Moorhof
1935
Peer Gynt
★ 6.6
Peer Gynt
1934
Der ewige Traum
★ 7.8
Der ewige Traum
1934
Gold
★ 7.5
Gold
1934
Der Polizeibericht meldet
★ 5.6
Der Polizeibericht meldet
1934
Das Schiff ohne Hafen
★ 8.0
Das Schiff ohne Hafen
1932
Marschall Vorwärts
★ 10.0
Marschall Vorwärts
1932
Strafsache van Geldern
★ 5.8
Strafsache van Geldern
1932
Die elf Schill'schen Offiziere
★ 8.0
Die elf Schill'schen Offiziere
1932
Goethe lebt...!
★ 10.0
Goethe lebt...!
1932
Unter falscher Flagge
★ 7.0
Unter falscher Flagge
1932
Yorck
★ 10.0
Yorck
1931
Der Hauptmann von Köpenick
★ 6.0
Der Hauptmann von Köpenick
1931
Kadetten
★ 7.0
Kadetten
1931
Luise, Königin von Preußen
★ 8.0
Luise, Königin von Preußen
1931
24 Stunden aus dem Leben einer Frau
★ 8.0
24 Stunden aus dem Leben einer Frau
1931
Im Geheimdienst
★ 8.0
Im Geheimdienst
1931
Täter gesucht
★ 5.9
Täter gesucht
1931
Der Mann, der den Mord beging
★ 5.8
Der Mann, der den Mord beging
1931
Stürme über dem Mont Blanc
★ 6.6
Stürme über dem Mont Blanc
1930
Zwei Menschen
★ 7.0
Zwei Menschen
1930
Das Flötenkonzert von Sans-Souci
★ 7.7
Das Flötenkonzert von Sans-Souci
1930
Zwei Welten
★ -
Zwei Welten
1930
Das brennende Herz
★ 8.0
Das brennende Herz
1929
Feme
★ 8.0
Feme
1927
Eine Dubarry von heute
★ 10.0
Eine Dubarry von heute
1927
Ein Lebenskünstler
★ 7.0
Ein Lebenskünstler
1925
Gräfin Donelli
★ 7.0
Gräfin Donelli
1924
Mutter und Kind
★ 10.0
Mutter und Kind
1924
Der Tunnel
★ 6.0
Der Tunnel
1915